Umfragen
Finishergeschenk (Shirt oder Beutel)
 
Login



Home

Nach dem Sieg beim 14. Int. Thülsfelder Triathlon vor zwei Wochen fuhr
Stefan Richter am vergangenen Sonntag beim 24. BKK Mobil Oil Triathlon in
Celle seinen nächsten Saisonsieg ein. Er siegte nach 600m Schwimmen in der
Aller, 29km Radfahren und einem abschließenden flachen 7km Lauf. An einem
Sieg konnte ihn auch das Handicap der 4. Startgruppe nicht hintern. Als
Nachmelder gelang ihm so eine, für die Veranstalter, dicke Überraschung.

 

Pünktlich um 9:05 Uhr fiel am Kanal in Erlangen der Startschuss <!-- @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } -->

Pünktlich um 9:05 Uhr fiel am Kanal in Erlangen der Startschuss zu meiner ersten Mitteldistanz mit 2km Schwimmen, 80km Radfahren und 20km Laufen. Bei wechselhaftem Wetter mit zeitweise starkem Regen auf der Radstrecke gelang mir ein 17. Platz (bei ca. 500 Startern) in überraschend guten 3:55:54 Stunden. Außerdem wurden im Rahmen dieses Rennens die bayerischen Meistertitel vergeben, hier reichte es leider nur für den unglücklichen vierten Platz.

Mein Ziel für diesen Tag war, die Distanz zu absolvieren, ohne mich (auch am Ende) durchquälen zu müssen und möglichst unter 1:30 Stunden zu laufen. Dementsprechend gestaltete ich mein Rennen. Als ich die Schwimmstrecke nach unspektakulären 28min absolviert hatte und die steile Böschung am Kanal erklomm, begann nach einer verregneten Woche sogar die Sonne etwas zu scheinen. So wechselte ich guten Mutes aufs Rad und sammelte weiter viele der 5min und 500 Meter vor uns gestarteten Kurzdistanzler ein. Nach 18km (der erste Regenschauer war bereits vorüber) verlor ich, als ich nach einer schnellen Bergabpassage eine gepflasterte Querrinne überfuhr, eine meiner Trinkflaschen. Da ich mich aus Angst vor Magenproblemen mit unbekannten Iso-Drinks nicht auf die Fremdverpflegung des Veranstalters verlassen wollte, war ich gezwungen, anzuhalten und die Flasche wieder aufzusammeln. Dabei verlor ich einige Plätze, die ich nur mühsam wieder gut machen konnte. Während der Ersten der beiden 40km langen Radrunden pedalierte ich flott und gleichmäßig mit etwa einem 38er Schnitt dahin, doch dann schloss eine größere Gruppe von ca. 15 Mann auf mich auf. Von nun an wurde das Rennen unrhythmischer, da ich immer einige Meter hinter der Gruppe fahren wollte, um keinesfalls von dem uns ständig begleitenden Kampfrichter zu einer 4-minütige Pause nach dem Radfahren gezwungen zu werden. Dies gelang mir soweit ganz gut, wenn auch die zweite Runde nicht ganz so schnell war wie die Erste. Nach dem zweiten Wechsel konnte ich bereits zu Beginn des abschließenden, 20km langen Laufparts die meisten Kontrahenten aus „meiner“ Radgruppe abschütteln. Glücklicherweise hatte ich beim Laufen keine Uhr dabei, sonst hätte ich das Rennen wohl nie so schnell begonnen. Doch ich fühlte mich gut und angetrieben von den vielen Zuschauern am Streckenrand arbeitete mich weiter nach vorne. So lief ich über die ersten 14km ein furioses Rennen, machte Platz um Platz gut und wurde kein einziges Mal überholt. Doch dann wurde es immer härter und ich bin auf den letzten 2km fast noch etwas eingegangen, sodass ich 3 oder 4 Athleten wieder davonlaufen lassen musste. Dennoch konnte ich auch am Ende mit der 11. Laufzeit des Tages von 1:19:29 Stunden noch einen Schnitt von knapp unter 4min pro Kilometer aufweisen.

Somit konnte ich mit dem gesamten Rennverlauf mehr als zufrieden sein, v.a. wenn man bedenkt, dass mein Training ganz klar auf die kürzeren Distanzen in der 2. Bundesliga Süd ausgerichtet ist und ich bei der Mitteldistanz am Ende der Saison nur dabei sein wollte um zu finishen und „mal zu schaun was geht“ =).

Jetzt folgt nächsten Samstag für mich noch die Sprintdistanz in Kitzingen, bevor ich nach einer langen und harten Saison die wohlverdiente Regenerationsphase beginne.

 

Außerdem war in Erlangen vom GEALAN Tri Team noch Gerd Laubmann am Start, der ebenfalls ein super Rennen abgeliefert hat. Gerd konnte seine Zeit vom Vorjahr um fast 5min verbessern und belegte am Ende Platz 13 in der MK 50 mit einer Zeit von 4:45:11 Stunden. Damit konnte er sehr zufrieden sein. Auch ihm ist es gelungen (wahrscheinlich noch besser als mir) das Rennen zu genießen und ohne Tiefpunkte durchzukommen :).

 

Ligafinale in Kronach & Mitwitz am 08.08.2010

Das letzte Aufeinandertreffen der bayerischen Mannschaften fand, wie auch in den Vorjahren, in Kronach statt. Bewährt hat sich auch das Wettkampfkonzept. Die Teams müssen beim morgendlichen Swim&Run bereits alles auf eine Karte setzen, um nachmittags eine möglichst gute Ausgangsposition beim Bike&Run zu haben.

 

Weiterlesen...

 

Bereits gestern habe ich kurz über den Riesen Erfolg unserer Gealan Tri Team
Athleten beim Ironman in Regensburg berichtet. Angeführt von der
Top-Leistung von Stefan Richter mit einer TOP Ten Platzierung in 8:54h kam
Bastian Schatz als Ironman Rookie nach 10:08h ebenfalls erfolgreich und
überglücklich ins Ziel. Sein Durchhaltewillen und Kampfgeist trotz
Verletzung verdient Respekt. Ebenfalls die Leistung von Christian Kießling,
nach nur 2 Kurzdistanzen im letzten Jahr entschloss er sich kurzfristig
dieses Jahr in Regensburg zu starten. Er finishte, ebenfalls als Rookie, in
11:39h. Bei dem absolvierten Training kann Christian auf diese Leistung echt
stolz sein. Nicht ganz so zufrieden mit dem Ergebnis sind Tobias Sebald und
Sebastian Koschel. Beide absolvieren nicht den ersten Ironman und hatten
sich gerade deswegen einiges vorgenommen. Tobias hatte auf der Laufstrecke
mit Magenproblemen zu kämpfen während Sebastian, angefeuert vor heimischen
Publikum, das ganze Pulver schon in der ersten Laufrunde verschoss. Beide
mussten sich die letzten 20 Laufkilometer noch ins Ziel quälen. Dennoch
haben beide gefinisht – Echte Ironmänner halt. Aber lest am besten selbst
die eigenen Kommentare.



Stefan Richter: „Ein geiles Ding – TOP TEN beim IRONMAN Regensburg, was soll
ich da noch sagen? Das ist der absolute Oberhammer!!! Zum Rennverlauf
brauche ich ja nichts zu sagen, der steht auf meiner Website. Jede einzelne
Laufrunde zum Ende des Rennens hin war zwar hart aber ein einziger Genuss.
Die angereisten Fans haben eine solch gute und motivierende Stimmung
gemacht, dass ich schon Minuten vor dem erneuten durchlaufen des Spaliers
mit den Emotionen zu kämpfen hatte. Angekommen auf dem blauen Teppich ist
dann alle Last dieser Saison von mir abgefallen – ab sofort war nur noch
jubeln und feiern angesagt. Das gemeinsame Wochenendein unserer
Ferienwohnung, zusammen mit Meta, Basti, Konrad, Christoph, Rahel, Kerstin
und Stefan werde ich so schnell nicht vergessen. Dankeschön für die
Unterstützung im Namen Aller.“



Bastian Schatz: "Nur für Sekunden im Zielkanal weißt du warum du dir das
antust! Der abschließende Marathon war für mich eine regelrechte
Erleichterung nach den letzten 50km auf dem Rad, die alles andere als
hervorragend liefen. Das mir das Laufen regelrecht Spaß macht, hätte ich mir
davor nie erträumt. Das lag auch an den zahlreichen Hofer Zuschauern auf der
Strecke!"



Christian Kießling: "Für mich war der IRONMAN ein Abenteuer das mit der
Anmeldung begann und beim Überqueren der Ziellinie endete. Denn als ich mich
entschied eine Langdistanz zu finishen hatte ich lediglich 2 Wettkämpfe über
die Olympische Distanz absolviert und noch nicht mal ein eigenes Rad, ich
betrat also absolutes Neuland.

Ich wollte beim ersten Mal einfach nur irgendwie die Ziellinie überqueren,
aber durch das gute Training hoffte ich insgeheim auf eine Zeit unter 12
Stunden. Als mir während des Wettkampfes bewusst wurde, das ich das locker
schaffen würde fiel alle Anspannung ab, die Schmerzen waren nicht mehr zu
spüren und ich genoss die letzen Kilometer des Marathons in vollen Zügen. Es
ist unglaublich wie ein Mensch an einem solchen Tag über sich hinauswachsen
kann!

Ich möchte an dieser Stelle meinen Eltern danken, die mich besonders in den
letzten Tagen sehr unterstützt haben."



Tobias Sebald: „Das Rennen lief eigentlich richtig gut. Die Radzeit wäre
knapp über 5 h gewesen. Doch dann musste ich auf der 2.Runde 4mal (!)
anhalten um meine Lendenwirbel wieder einzurenken und zu dehnen. Zu Beginn
des Laufens war ich eigentlich überhaupt nicht mehr motiviert. Aber die
Zuschauer haben einen ja gepusht! Das war doch sensationell. Im Hochgefühl
bin ich dann Richtung Donaupark gelaufen, nach 5 km hab ich dann voller
Freude meine Frau getroffen. […] Die zweite Runde war dann nur noch eine
Qual - hab mich auch übergeben müssen. Eigentlich hatte ich schon
aufgegeben. Am See hab ich dann 30 Minuten im Schatten gepennt und mich
erholt (ist das was lustiges…?).  Die Luft kam langsam zurück, so dass ich
die letzte Runde wieder zügig in Ziel laufen konnte.“



Sebastian Koschel: „Top vorbeireitet und absolut fit begann der Wettkampf
echt gut für mich: Schwimmen gut (56:18) - Rad ordentlich (05:01:24) - und
beim Lauf leider anfangs so gute Beine, dass ich komplett ohne Hirn
losgelaufen bin und total überzockt habe... Mitte der 3ten Runde war dann
endgültig "game over" ! Bitter und mental schon schwierig für mich von Platz
74 auf Paltz 399 zu "fallen", […]. Die absolut bewegende Atmosphäre, die
Unterstützung meiner Familie, meiner Freunde und die Ironman Premiere in
meiner "2ten Heimat" hat mich einfach beim Lauf durch die Altstadt und den
jeden mir bekannten Winkeln so sehr gepusht, dass ich ohne Disziplin völlig
über meinem Leistungslimit die abschließenden 42,2 km angegangen bin. Die
prompte Quittung folgte dann in einem extrem harten Finish in 10:46 h -
gerechte Strafe muss sein, bei solch einer "hirnlosen"
Undiszipliniertheit.... ;-)))“

 

Die erste Auflage des Ironman Regensburg zog auch viele Hofer Starter nach Regensburg. Stefan Richter sorgte mit dem Gesamtplatz 10 und dem Sieg in der AK auch gleich für einen Paukenschlag. Doch auch die beiden Rookies Bastian Schatz und Christian Kiessling zogen eine positive Bilanz nach ihrer ersten Langdistanz. Sebastian Koschel und Tobias Sebald komplettierten mit ihren Leistungen den guten Auftritt des GEALAN Tri Team der IfL Hof.

Vorberichte:

Frühstück um 3 Uhr

Ein langer Tag steht an

 
Weitere Beiträge...
Sponsoren
Banner
Banner
Banner
Banner